Radom Airshow 2009, ein schwarzer Tag für die Luftfahrt

Es hätte eine schöne Veranstaltung werden sollen. Das Fly Inn und das Training gaben zeigten, dass diese Airshow etwas ganz besonderes werden würde. Viele interessante Gäste waren angekündigt worden und erwiesen der Airshow Ihrere Ehre: die Red Arrows, Midnight Hawks und Team Iskri kamen als Display Teams. Als Solisten vertreten waren die spanische F-18, französische Rafale und Alpha Jet, holländische Demo F-16, polnische MiG 29, tschechische Gripen und weißrussische Su-27. Auch am Boden gab es viel zu sehen: Tschechische An-26, Yak-40, Mi-17, Su-22, Il-96, Typhoon und Hellenic AF Mirage um einige Flugzeugtypen zu nennen.

Radom Airshow 2009 Galerie 1

Doch all dieses ließ sich nicht wirklich genießen. Am ersten Airshowtag regnete es Bindfäden und so vielen die meisten Flugprogramme aus und auch die Besucher mit dem zähsten Sitzfleisch verließen die Veranstaltung.

Radom Airshow 2009 Galerie 2

Der zweite Airshowtag fand ein jähes Ende um 13:17. Nach den Red Arrows, Midnight Hawks und der großen Formation aus polnischen Su-22 und F-16 war das Solo Display der weißrussischen Su-27UBM. Nach einem Viertel des geplanten Flugprogramms, stürzte diese mit den beiden Piloten auf ein Feld nahe das Fluggelände, bei dem diese ums Leben kamen. Wie sich später herausstellen sollte, waren die Schleudersitze zwar aktiviert, wurden aber nicht ausgelöst. Wahrscheinlich versuchte der Pilot das Flugzeug bis zum Schluss wieder unter Kontrolle zu bringen.

Radom Airshow 2009 Galerie 3

© für Text und Bilder liegen bei Airspotter-Magazin.de/ Airspotter.de

   
Listinus Toplisten