Bericht "Fly-In/ 20 Jahre OCU und Spottersday 2007" (UDE)
Teil 2, der Spotterday am 17. Juli:
Im vergleich zum vorherigen Tag, war der Morgen des 17. sehr frisch und der Himmel entsprechend klar. Das richtige Wetter um gute Bilder zu machen. Das erste Bild des Tages, war die FX94, die als Gateguard weiterhin ihren Dienst verrichtet und bei diesem Licht wunderbar in Szene stand. Weitere Starfighter standen auf dem Gelände verteilt, diese machten aber bei weiten keinen so guten Eindruck, wie das Gateguard.
Ab 8 Uhr war für uns der Einlass auf das Gelände, mit anschließenden Brefing. Etwas später begann der offizielle Einlass und über 10.000 Besucher die durch 4 Kassen geschleust wurden, stürmten das Gelände. Diese verteilten sich dann auf die beiden Köpfe des Geländes, wo jeweils Fotopunkte eingerichtet waren. Entlang des Taxiway zwischen den Fotopunkten, konnte man nicht nur das Staticdisplay fotografieren, ebenso waren auch gute Aufnahmen des Flying- Displays von hier aus möglich.
Bei immerhin über 80 Flugbewegungen, brannte die Luft förmlich und Jeder kam auf seine Kosten. Die Mehrheit der Luftfahrtzeuge des heutigen Tages waren Fighting Falcom und das nicht nur von den Belgiern. Denn auch die italienischen, portugiesischen, dänischen, griechischen und türkischen Luftwaffen brachten ihre F-16 mit. Besondere Gastmaschinen des Tages, die alle im Flying zu sehen waren, waren neben den französischen Rafale und Mirage 2000, die britischen Eurofighter, tschechischen Gripen und griechischen Corsair und Phantom F-4. Auch die deutsche Luftwaffe war mit ihren Tornados anwesend und legten schöne Doppelstarts mit Nachbrenner hin.
Für die Freunde der Drehflügler gab es hier eine Rettungsdemonstration einer belgischen Seaking zu sehen. Später führte das belgische Heer mit zwei Augusta A- 109 und einer Cougar der britischen Luftwaffe eine Airfieldattack durch. Diese wurden unterstützt von einigen belgischen F-16.
Spottersday Kleine Brogel Galerie 3
In Zeiten, in denen die Flugstunden der Jets in Gold aufgewogen werden, wird nichts dem Zufall überlassen. Die gestarteten Jets nahmen an der parallelen durchgeführten Übung „OIE07“ Operational Integration Excersise 2007 teil. In festgelegten Bereichen über den Niederlande, der Nordsee und Randgebieten der Bundesrepublik Deutschland, wurden verschiedene Übungsszenarien durchgespielt.
Was für die Schweizer „Elvis“ ist, ist für die Belgier "Mickey". Mit seinem F- 16 Solodisplay, heizte er nicht nur den anwesenden Gästen mächtig ein. Der Aufforderung der weiblichen Flugsicherung, ein Ende seiner Vorführung zu finden, entgegnete er gelassen mit einem „shut up“ und zeigte weiter was in ihm und seiner Maschine steckte. Später am Tage konnte man ihn mit seinem Nachwuchs entspannt im Publikum treffen, wo er bereitwillig mit sich reden ließ.
Und wie bei fast jeder Veranstaltung in dieser Saison, je später der Abend, desto besser das Wetter. Da aber viele Leute einen weiten Weg nach Hause hatten, brach man zeitig nach dem offiziellen Ende des Spotterdays auf um seine Heimreise anzutreten.
Spottersday Kleine Brogel Galerie 4
Fazit der Veranstaltung: Nachdem alle Unklarheiten am 1. Tag geklärt waren, entwickelte sich der Tag noch zu einer klasse Veranstaltung und machte Appetit auf mehr. Der 2. Tag und Spottersday, wurde sicherlich für den einen oder anderen Spotter zur Geduldsprobe, während er mit tausenden anderer Artgenossen vor den Kassenhäuschen ausharren musste. Sicherlich ist es auch gerade wegen des Wetters im Vorfeld immer schwer abzuschätzen, mit wieviel Gästen man zu rechnen hat. Aber hier sollte man zum Wohl aller, notfalls schnell reagieren.
Wir lassen uns überraschen, was das Planungsteam um "Peter Dewael" für die nächsten Veranstaltungen für uns auf Lager hat. Kleine Brogel wird ein fester Bestandteil künftiger Reisen werden.
Alle Bilder vom "Spotterday Kleine Brogel" auf Airspotter.de
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Quelle: Wiki und Mil.be













